„Der Wert einer Idee liegt in ihrer Umsetzung.“

 

Thomas A. Edison

Höchstrichterliche Entscheidung

Eigentum verpflichtet - BGH-Urteil bestätigt weitreichende Haftung des Grundeigentümers

In dem zur Entscheidung vorliegenden Fall hatte ein Dachdecker bei Reparaturarbeiten an einem Flachdach einen Brand ausgelöst, durch den auch das Haus des Nachbarn beschädigt wurde. Es kam zum Streit, wer für den Schaden aufzukommen hat. Da der beauftrage Dachdecker zwischenzeitlich insolvent ging, wurde der Hauseigentümer, der die Reparatur in Auftrag gegeben hatte, haftbar gemacht. Der Bundesgerichtshof bestätigte nun in letzter Instanz die Haftung des Hauseigentümers.

Nach Ansicht des zuständigen Senats hat der Gebäudeeigentümer mit den Reparaturarbeiten eine Gefahrenquelle geschaffen. Der verursachte Brand beruhte so gesehen auf Umständen, die dem Einflussbereich des Gebäudeeigentümers zuzurechnen sind. Juristen sprechen hier von einer sogenannten „Störerhaftung“. Dabei kommt es auf ein persönliches Verschulden des Gebäudeeigentümers nicht an. Laut BGH genügt es, dass „rechtswidrige Einwirkungen“ auf ein anderes Grundstück stattfinden, die ein zumutbares Maß übersteigen.

Gut beraten ist, wer über eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht-Versicherung entsprechend abgesichert ist. Auf was hier speziell zu achten ist, erläutern wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch.

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