Schäden durch Fahrraddiebstähle bleiben auf hohem Niveau
Rund 115.000 gestohlene Fahrräder wurden den deutschen Versicherern 2025 gemeldet, wie
deren Gesamtverband GDV kürzlich bekannt gab. Das markiert einen neuen Tiefststand – vor 20
Jahren waren es mehr als doppelt so viele, 2022 noch 150.000. Dieser erfreuliche Trend wird
jedoch durch die steigenden Werte konterkariert: Die durchschnittliche Schadenssumme
erreichte mit 1.270 Euro ein Allzeithoch (2006: 370 Euro; 2022: 1.000 Euro). Dadurch verbleibt
der insgesamt von den Versicherern ausgezahlte Betrag auf dem Rekordniveau von circa 150
Millionen Euro, wo er seit 2022 verharrt.
„Viele Fahrräder sind heute deutlich teurer als noch vor wenigen Jahren. Deshalb sollten
Versicherte regelmäßig prüfen, ob der Versicherungsschutz noch zum aktuellen Wert des
Fahrrads passt“, empfiehlt der GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Grundsätzlich greift die
Hausratversicherung, wenn ein Fahrrad bei einem Einbruch in Keller, Wohnung oder Garage entwendet wird. Für Schutz im öffentlichen Raum benötigt man einen Extra –
Versicherungsbaustein. Gerade bei hochwertigen Zweirädern kann aber für eine umfassende
Absicherung eine eigene Fahrradversicherung sinnvoll sein.
